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koelner: "Solaranlagen im Sommer"
Hallo,

muss man im Sommer irgendetwas beachten was die Temperatur angeht? Ich meine ob es bei richtig knalliger Sonne zu Überhitzungen kommen kann? :gruebel:


thegermanguy: "Solaranlagen im Sommer"
Es kann, wenn die Anlage nicht richtig installiert wurde.
Im Gegensatz zu Drainback-Anlagen benötigen konventionelle Anlagen einen Kreislauf zur Kollektorkühlung um im Extremfall die überschüssige Wärme abführen zu können.
Das kann z.B. der Fall sein wenn der Speicher vollständig geladen ist und über längere Zeit kein Heizwasser oder Brauchwasser entnommen wird.
Richtg konzipierte und installierte Anlagen sind risikoarm, während in südlichen Ländern Drainback-Anlagen bevorzugt werden weil das Herunterkühlen auch eine Verschwendung von Wasser und Energie ist.


Selbermacher: "Solaranlagen im Sommer"
Hallo Koelner,

Wenn dein Pufferspeicher im Keller steht kann man bevor der Puffer 90°C ereicht die Isolierung ein wenig öffnen und beheizt damit den Keller. Hilft gegen Feuchtigkeit und schimmel.


koelner: "Solaranlagen im Sommer"
Hallo,

und danke für die Tipps.


thegermanguy: "Solaranlagen im Sommer"
Selbermacher hat geschrieben:
und beheizt damit den Keller. Hilft gegen Feuchtigkeit und schimmel.

Guter Hinweis. Oder gleich einen Heizkörper in Keller oder Garage installieren und diesen bei Bedarf als Kühler arbeiten lassen.
Kostet aber Strom für die Umwälzpumpe.


moorhahn24: "Solaranlagen im Sommer"
Wie kann man denn das heize Wasser welches man nicht benötig im Sommer noch nutzen? Zum Heizen braucht man es ja nicht und als normales Brauchwasser ist es im Sommer meist zuviel.


thegermanguy: "Solaranlagen im Sommer"
Zum Beispiel auch Waschmaschine und Spülmaschine am WW-Anschluß betreiben, falls nicht schon geschehen.


gerhardreis: "Solaranlagen im Sommer"
Selbermacher hat geschrieben:
Hallo Koelner,

Wenn dein Pufferspeicher im Keller steht kann man bevor der Puffer 90°C ereicht die Isolierung ein wenig öffnen und beheizt damit den Keller. Hilft gegen Feuchtigkeit und schimmel.


gerhardreis: "Solaranlagen im Sommer"
Dies finde ich, ist zwar auch ein Vorschlag, aber nicht praktikabel. Wenn man den richitigen Sommer hat, kann das jeden Tag passieren, dann die Isolierung öffnen um den Keller zu heizen, würde zwar helfen, dann ist aber in einem Monat der Reisverschluß der Isolierung kaputt.

Das weiter unten vorgeschlagene Waschmschinen - Vorschaltgerät ist pratikabel, man muß aber vorher kontrollieren ob die Waschmaschine für den Einlauf von heißem/warem Wasser geeignet ist.
Da man aber nicht jeden Tag wäscht, ist dies auch nicht ausreichend praktikabel.
Der Heizkörper im Keller oder in der Garage erscheint mir praktikabel, aber wer sagt mir wie groß der Heizkörper sein muß. ??

Auf einer Energiemesse in Johanneskreuz wurde mir von einem Fachmann der Fa. Viesmman gesagt, dieses Problem ist erst dadurch entstanden, da z.Zt, die meisten Anlagen mit Heizungsunterstützung installiert werden, vor 5 Jahren waren die meisten Anlagen reine Warmwasseranlagen.

Da bei der Heizungsunterstützung die Anlagen im Ø doppelt so groß ist, als bei der reinen Warmwasseraufbdereitung, tritt also heute das Überhitzungsproblem viel häufiger auf.
Auch auf diesem Stand wurde mir das mit dem Heizkörper im Keller z.ersten Mal erklärt.

Die meisten Heizungsbauer denen ich diese Frage der Überhitzung bis jetzt gestellt haben, lachen darüber, aber nicht aus Sachkenntnis, sondern weil sie es nicht besser wissen.

Gerhard Reis


thegermanguy: "Solaranlagen im Sommer"
Wie ich im anderen Thread bereits sagte: Seriöse Hersteller sehen bei entsprechend dimensionierten Anlagen Kollektorkühlung vor, das Problem ist bereits gelöst.

Habe ich keine Kollektorkühlung und entsprechend viel Angst kann ich die Überschußwärme auch über Heizkörper abführen und auf die Frage von Gerhard Reis "wer sagt mir wie groß die Heizkörper sein müssen?" kann ich antworten: Jeder Heizkörper hat eine Nennwärmeleistung, die abhängig von der Länge, Höhe und Zahl der Rippen, also simpel gesagt von der Oberfläche abhängig ist. Und jeder Solarkollektor hat eine Nennwärmeleistung ( ab einer bestimmten Menge Sonneneinstrahlung wird mehr Energie wieder abgestrahlt als aufgenmmen werden kann ) und die liegt beim Flachkollektor unter 1 kW/m². Wenn man sich im Baumarkt umschaut wird man feststellen, daß ein dreirippiger Heizkörper mit 2kW nicht allzviel Platz wegnimmt.
Wenn eine Anlage mit Heizungsunterstützung den Wärmebedarf eines Einfamilienhauses zu 60% decken soll und die Brauchwassererwärmung auch regulär auf 60% Deckung konzipiert ist dann müßte ich im Notfall etwa 20% der installierten Kollektorleistung verbraten. Oder einfach mal öfter heiß duschen, was sich im Sommer, wenn man mehr schwitzt ja auch gelegentlich empfiehlt. Damit löst sich das Problem quasi von selbst.


solarfan: "Solaranlagen im Sommer"
thegermanguy hat geschrieben:
Wie ich im anderen Thread bereits sagte: Seriöse Hersteller sehen bei entsprechend dimensionierten Anlagen Kollektorkühlung vor, das Problem ist bereits gelöst.

Habe ich keine Kollektorkühlung und entsprechend viel Angst kann ich die Überschußwärme auch über Heizkörper abführen und auf die Frage von Gerhard Reis "wer sagt mir wie groß die Heizkörper sein müssen?" kann ich antworten: Jeder Heizkörper hat eine Nennwärmeleistung, die abhängig von der Länge, Höhe und Zahl der Rippen, also simpel gesagt von der Oberfläche abhängig ist. Und jeder Solarkollektor hat eine Nennwärmeleistung ( ab einer bestimmten Menge Sonneneinstrahlung wird mehr Energie wieder abgestrahlt als aufgenmmen werden kann ) und die liegt beim Flachkollektor unter 1 kW/m². Wenn man sich im Baumarkt umschaut wird man feststellen, daß ein dreirippiger Heizkörper mit 2kW nicht allzviel Platz wegnimmt.
Wenn eine Anlage mit Heizungsunterstützung den Wärmebedarf eines Einfamilienhauses zu 60% decken soll und die Brauchwassererwärmung auch regulär auf 60% Deckung konzipiert ist dann müßte ich im Notfall etwa 20% der installierten Kollektorleistung verbraten. Oder einfach mal öfter heiß duschen, was sich im Sommer, wenn man mehr schwitzt ja auch gelegentlich empfiehlt. Damit löst sich das Problem quasi von selbst.



Hallo, ich bin neu in diesem Forum und habe meine Anlage unter --> Link seit dem 6.4.09 im Internet.
Wenn es um eine 20-30%eta-Reduzierung der Kollis geht, funzt das auch mit einer rechtzeitigen Drehzahlreduzierung. Gekoppelt mit dem eh schon niedrigeren eta bei hohen Vorlauftemperaturen wirkte das bei mir bisher als super Stagnationsbremse.

Gruß Enrico


Heimwerker: "Solaranlagen im Sommer"
gerhardreis hat geschrieben:
Selbermacher hat geschrieben:
Hallo Koelner,

Wenn dein Pufferspeicher im Keller steht kann man bevor der Puffer 90°C ereicht die Isolierung ein wenig öffnen und beheizt damit den Keller. Hilft gegen Feuchtigkeit und schimmel.


Halte ich für keine gute Lösung, weil da ständig die Dämmung auf und zu gemacht werden muß.
Wer seine Puffer selbst gedämmt hat, kann das sowieso nicht machen.
Jede gute Regelung hat doch eine Kühlfunktion. Würde ich mal im Handbuch nachsehen :-)


420: "Solaranlagen im Sommer"
Die beste Lösung wäre wohl ein herheblich größeren Puffer noch in das Heizungssystem zu integrieren. So gibt es z.B. auch folgende --> LinkLösung.

Wer weiter interessiert ist, kann einfach mal bei der Seite --> Link ein wenig stöbern. Die Seite ist echt genial.

Grüße

Franz

PS: Bei der Vorschau gibt er mir immer nur diesen Wert
http://127.0.0.1/?url=http://www.jenni.ch/picture/Speicher/Speichertransport11.jpg für das verlinkte Bild und diesen Wert
http://127.0.0.1/?url=http://www.jenni.ch für die verlinkte Seite. Deshalb dann einfach die Zeichenkette http://127.0.0.1/?url= entfernen und schon läuft es. Warum es beim hochladen bzw. bei der Vorschau nicht funktioniert, weiß ich leider nicht.


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