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rbohli: "Solar-Planung"
Hallo !
Ich habe übern Winter vor mir eine Warmwasseranlage zu planen.....
mal paar Daten was ich schon so habe.

das Dach hätte eine S-O Ausrichtung...
Ich habe einen 300 Liter Speicher der derzeit über Nachtstrom beheizt wird (genau davon will ich weg :) )
Der ist auch schon für Solar vorgesehen. Nun wird eben auch nur die hälfte davon erwärmt, weil der Heizstab genau in der Mitte montiert ist (ohne Umwälzung). Aber bisher hatten wir kein kaltes Wasser, deshalb denk ich das die 300 Liter reichen sollten.
2 E-Kabel und die Steigleitungen hab ich beim Hausbau auch schon mit unters Dach gelegt.

Also ich dachte da an 2 Platten, 1 Ausdehnungsgefäß, die Steuerung/Pumpengruppe......was kommt da noch so auf mich zu??
Als 2ten Gedanken hatte ich noch die Pumpengruppe mit Solarstrom zu betreiben...denn wenn Sonne da ist würde ja auch gleich der Strom dafür mit abfallen :) aber das wäre erstmal nur ne Idee von mir.
Für paar Vorschläge wäre ich dankbar, vieleicht habt ihr auch Preise und Firmen von Herstellern?
Viele Grüße !!


elhaber: "Solar-Planung"
Gute Idee - Wärme und Strom zu nutzen.
Eine Pumpe hat zwischen 60W und 120W - Ich würde Dir eine Pumpe empfehlen, die mit 12V oder 24V Gleichstrom betrieben wird.
Sind zwar teurer aber immer noch billiger als ein Wechselrichter. Eine Speicherbatterie ist auch nicht nötig, denn wenn die Sonne nicht
scheint, dann ist auch nicht unbedingt eine Umwälzung nötig. Teilsonne könnte zum Problem werden.

Der Kessel sollte im unteren Drittel einen Wärmetauscher haben, an den die thermischen Solarkollektoren angeschlossen werden.
Strom nur zum Nachheizen, wenn tagsüber kein ausreichender Ertrag vorhanden war.
Eine Idee dazu: solarthermisch bis zur kristallisationsgrenze bei unter 62Grad erlauben und elektrisch bei 50Grad
die Nachheizung begrenzen.

Es empfiehlt sich auch, die Durchflussmenge mit Hilfe eines regelnden Steuergerätes für die Pumpe zu steuern. (da kann dann schon
bei schwacher Sonne mit geringem Durchfluß eine hohe Themperatur erzielt werden.)

Rücklaufsperre damit die Wärme nicht in der Nacht durch Konvektion in der Rohrleitung abgestrahlt wird.

Kabel für den Themperatursensor am Dach.
Themperatursensor im Kessel an 2 Stellen (mitte und oben) damit die Abschaltthemperatur und der Gewinn gemessen werden kann.
Frostschutzmittel - auch wenn es immer Anhänger von Drainback-Systemen gibt.


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